11+1 kuriose Fakten zu Frankreich

Die Franzosen essen ständig Froschschenkel, haben selbstverständlich das Croissant erfunden, laufen permanent mit Baguette unter dem Arm durch die Gegend und tragen gestreifte Oberhemden. Stimmt´s? Nunja. Fast. Klischees haben natürlich immer einen wahren Kern, in den meisten Fällen aber sehr weit hergeholt. Viel spannender und witziger sind da doch eigentlich die Fakten, die keinem Vorurteil entspringen, sondern der harten Realität. Und die ist manchmal interessant und spannend, oftmals aber auch wirklich einfach nur albern und absurd. Wir haben dir hier mal eine Auswahl an 12 solcher Fakten zusammengestellt. Zum Angeben und aber auch zum Schmunzeln.

  1. Die bekannte Obi-Baumarktkette entstammt ursprünglich einer Geschäftsidee der Franzosen und sollte eigentlich „Hobby“ getauft werden. Weil die Franzosen das „H“ aber nicht aussprechen konnten, wurde die Idee an einen Deutschen verkauft, der daraufhin das Wortspiel „Obi“ kreierte.
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  3. In Paris gibt es eine sehr große Anhängerschaft des Schwarzfahrens in öffentlichen Verkehrsmitteln. So groß, dass sie sich organisiert und gegenseitig untereinander versichert haben: Alle zahlen monatlich etwas in einen gemeinsamen Topf ein, aus dem denn etwaige Geldbußen der „Versicherungsnehmer“ finanziert werden. Diese Versicherung ist natürlich nicht anerkannt ;-)
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  5. Im Winter und bei extremer Kälte schrumpft der Pariser Eifelturm regelmässig um ingesamt bis zu 15cm. Grund hierfür sind die Atome, die sich bei Kälte annähern und so eine höhere Dichte auf gleicher Masse erzeugen. Den gleichen Effekt kennst du vllt. Bereits von knackenden KfZ-Karossieren im Sommer, wo sie sich tagsüber bei Hitze ausdehnen.
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  7. Franzosen sind bekanntermaßen Kulinarier. Sie lieben gutes Essen, aber weniger Froschschenkel, wie oft angenommen, als ganz besonders Austern. Jährlich werden im Schnitt daher auch rund 2.000 Franzosen beim Austernöffnen so stark verletzt, dass sie ärztlich versorgt werden müssen. Weltrekord.
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  9. Es geht aber noch kurioser: Jährlich müssen in der Landeshauptstadt Paris ca. 650 Personen notärztlich in Krankenhäusern behandelt werden, weil sie sich bei Stürzen verletzt haben, die durch … Achtung: Ausrutschen auf Hundekot verursacht wurden.
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  11. In Frankreich werden pro Jahr über 180 Millionen Flaschen Champagner konsumiert. Auch das ist Weltrekord, denn damit deckt das Land mehr als die Hälfte des weltweiten Campagerkonsums ab.
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  13. Der Ort mit dem kürzesten Namen der Welt liegt in Frankreich und heißt schlichtweg einfach nur „Y“. Noch nicht kurios genug? Dann pass mal auf: Der Ort „Y“ ging eine Städtepartnerschaft mit dem Ort ein, der wiederum den längsten Namen der Welt trägt. Der liegt in Wales und heißt: Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch.
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  15. Oberlichter nennt man in Frankreich auch „vasistas“. Warum? Als Deutsche im Zweiten Weltkrieg Frankreich besetzten kannten Sie so etwas wie Oberlichter noch nicht. Sie waren etwas vollkommen Neues für die eintreffenden Soldaten, also fragten sie: „Was ist das?“ Die Franzosen haben diese „Bezeichnung“ einfach kurzerhand übernommen.
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  17. Nicht nur die USA, von denen wir es eigentlich gewohnt sind, sondern auch Frankreich haben ein paar kuriose Verbote und Gesetze. So ist es bspw. nicht erlaubt, einer Kuh den Namen Napoleon zu geben oder sich im Zug zu küssen. Auch das Küssen auf Bahnübergängen ist verboten, das allerdings eher aus Gründen der Sicherheit. Verständlich.
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  19. Franzosen und Kühe scheinen aber generell so eine Sache zu sein: Im Mittelalter wurde eine Kuh vom höchsten Gerichtshof rechtskräftig verurteilt, weil ein Mensch durch sie krank wurde. Und 1740 hat man eine Kuh erst der Zauberei für schuldig befunden und anschließend am Galgen erhängt.
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  21. Frankreich ist das Land, in dem weltweit sowohl der erste Supermarkt entstand wie auch die erste Autowerkstatt errichtet wurde. Außerdem befinden sich in Frankreich über die Hälfte aller Kreisverkehre.
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  23. Züge, die von Deutschland aus nach Frankreich fahren, müssen lt. französischem Bahnrecht stets eine Packung Knallerbsen mitführen. Häh? Ja – Knallerbsen. Grund hierfür ist eine ziemlich alte Auflage für den Fall, dass der Zug liegen bleibt: Die Knallerbsen sollen dann mehrere hundert Meter hinter dem Zug platziert werden um herannahende Züge zu warnen.
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asd