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Tennis und Tischtennis – Wissenswertes und Kurioses

Bei Tennis und Tischtennis handelt es sich um Ballsportarten und vielleicht spielst du ja schon bei Vereinen oder einfach nur so zum Spaß. Wenn du in einem Feriencamp für Jugendliche Urlaub machst, findest du eventuell sogar eine Unterkunft, in der du deinen Lieblingssport ausüben kannst. Neben den vielen Matches ist meist ein Abschlussturnier das große Highlight.

Tennis – der weiße Sport

Als begeisterter Sport-Freak kennst du gewiss das älteste Tennisturnier der Welt, die Wimbledon Championships. Sie werden jedes Jahr im Stadtteil Wimbledon von London ausgetragen. Zwei Wochen lang messen sich die Besten der Besten in dem größten Sportereignis dieser Welt. Hier wird noch auf echtem Rasen gespielt. Die am höchsten gewerteten Grand-Slam-Spiele bezüglich der Weltranglistepunkte und dem Preisgeld sind die US-Open, French-Open, Australien Open und eben die Wimbledon Championchips.

Gewiss wirst du bemerkt haben, dass alle Profi-Tennisspieler weiß gekleidet sind. Besonders in England herrscht eine strikte Kleiderordnung, das heißt, dass nur weiße Kleidung erlaubt ist. Zumindest war das früher so. Jetzt wurde diese Vorschrift doch ein wenig gelockert. Röcke und Hosen, sowie die Rückseite der T-Shirts müssen weiß sein. Auch die Kopfbedeckung, Schuhe und Socken dürfen farblich nicht anders designt sein. Lediglich eine Spur von Pastellfarben könnte sich vielleicht im Vorderteil des T-Shirts zeigen, jedoch keineswegs knallige Farben.

Kleiderordnung Tennis – hast du das gewusst?

  • Wer hätte es gedacht, dass einem Andre Agassi die Kleidung wichtiger war als das Tennis spielen? Er war bekannt für seine schrillen und bunten Outfits und verzichtete von 1988 bis 1990 auf eine Teilnahme in Wimbledon, da hier nur weiße Kleidung gefordert war. Doch keiner reagierte auf diese rebellische Aktion und so spielte Agassi ganz brav 1991 komplett in Weiß.
  • Auch der siebenfache Wimbledon-Sieger Roger Federer machte einen Fehler, denn seine Tennisschuhe hatten eine orangefarbene Sohle! Nach Aufforderung der englischen „Modepolizei“ wechselte er sofort seine Schuhe. Das Ergebnis – Federer verlor gegen Nummer 116 der Weltrangliste bereits in der zweiten Runde.
  • Du als Hobby-Tennisspieler kannst dich allerdings modisch auf dem Platz zeigen. Egal, ob gestreift, kariert, neonfarben oder ganz in Schwarz – bei dir zählt nur die Leistung und dein Talent. Dann ist der Spaßfaktor im Camp sicherlich hoch.
  • Noch eine Erkenntnis wird dich bestimmt verblüffen. Linkshänder sind verwirrende Gegner und haben laut einer Studie des Instituts für Sportwissenschaften an der Uni Münster in manchen Sportarten einen Vorteil, so auch beim Tennis. Wahrscheinlich liegt es daran, dass bei einem Linkshänder der Schlagarm sich nicht spiegelverkehrt darstellt und daher nicht so bewusst wahrgenommen wird. Die ersten Anfänge von Tennis kannten allerdings keinen Schläger, sondern die Bälle wurden mit der Hand abgewehrt.

 

Tischtennis – das Ping-Pong ist erwachsen geworden

Die Engländer sind sportbegeistert und das nicht nur im Motorsport. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde eben in England das Tischtennis erfunden, das damals noch Ping-Pong hieß. Diesen Namen trägt er allerdings noch in China und ist dort Volkssport Nummer eins. Auch beim Tischtennis gibt es einen Einzel- und einen Doppelwettkampf wie beim Tennis. Hier ist alles viel kleiner als bei seinem großen Bruder, angefangen vom Schläger bis hin zum Ball. Ein Tischtennisball wiegt zirka zweieinhalb Gramm, ein Tennisball ungefähr 57 Gramm.

Wenn du vielleicht mitleidige Blicke erntest, wenn du sagst, dass du Tischtennis spielst – lass dich nicht verunsichern. Tischtennis spielen ist höchst anspruchsvoll, sowohl für deinen Geist, als auch für deinen Körper. Du brauchst Schnelligkeit, eine gute Koordination und Wendigkeit. Dann gibt es noch jede Menge Spieltechniken, die deine ganze Aufmerksamkeit und Energie beanspruchen. Und es ist keineswegs nur ein Freizeitsport, denn seit 1988 ist Tischtennis eine olympische Disziplin und Europameisterschaften gibt es jährlich seit 2008. Die Weltmeisterschaften werden jedoch schon länger ausgetragen, nämlich seit 1926.

Tischtennis ist ein Sport, der keine Altersgrenzen kennt und sogar als Gesundheitssport von den Krankenkassen gefördert wird. Das beste Beispiel ist eine Rentnerin mit über 90 Jahren aus Schleswig-Holstein. Im Altersheim lernte sie diese Sportart, zog aus und wurde 2010 sogar Weltmeisterin - natürlich in ihrer Altersklasse.

Tischtennis – 7 kuriose und wissenswerte Facts

  1. 90 Prozent der produzierten Tischtennisbälle erfüllen nicht die strengen Anforderungen und können für den Sport nicht verwendet werden. Dennoch landen diese leichten Bälle nicht auf dem Müll, sondern werden von Bergungsfirmen in gesunkene Schiffe gepumpt, die dadurch für Auftrieb sorgen.
  2. Das längste Doppelspiel dauerte 120 Stunden – stellt sich nur die Frage, wann haben die Teilnehmer geschlafen?
  3. Tischtennis gehört zu den schnellsten Sportarten und ein Ball kann bis zu 180 km/h erreichen. Früher waren sogar Schmetterbälle verboten – wegen erhöhter Verletzungsgefahr des Gegners.
  4. Es gibt aber auch einen Weltrekord im Dauer-Tischtennis spielen – die Teilnehmer spielten mehr als 31 Stunden.
  5. Einige gute Tennisspieler kommen aus dem Tischtennis-Sport. Der Engländer und dreimalige Wimbledon-Gewinner Fred Perry wurde bereits 1929 Tischtennis-Weltmeister.
  6. Zwei US-Spieler schafften im Jahre 1978 den längsten Ballwechsel in der Geschichte des Tennissports – Ganze acht Stunden und dreiunddreißig Minuten flog der Ball zwischen den beiden hin und her.
  7. Profi-Tischtennisspieler haben einen hohen Energieverbrauch während eines Satzes – so viel wie ein Läufer, der in 10,2 Sekunden 100 Meter zurücklegt.

 

Vielleicht haben diese paar Zeilen dein Interesse an Tennis oder Tischtennis geweckt. Dann hast du die Möglichkeit in einigen Camps diese aufregenden Sportarten von erfahrenen Coaches zu lernen. Hier kannst du ohne Erfolgsdruck mit viel Spaß etwas Neues lernen und gewinnst so nebenbei noch Freunde. Natürlich erhältst du hier Gegner, die den gleichen Lernfortschritt haben wie du. Hast du schon Erfahrungen zuhause gesammelt, kannst du in den Camps deine Fertigkeiten verfeinern und verbessern.

Natürlich gibt es noch viele andere sportliche Highlights in den einzelnen Camps und wenn du abends noch fit bist, kannst du mit deinen neuen Freunden Party machen oder gemütlich am Lagerfeuer sitzen.