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Teamer - Was Du über Deine Betreuer wissen solltest

Teamer auf Jugendreisen
Teamer auf Jugendreisen
Begeisterte Anrufe nach Hause, neue Freunde und eine unbeschwerte Urlaubsstimmung. Ein unvergesslicher Jugendurlaub ist nicht zuletzt auch dem Einsatz und der Kreativität der mitreisenden Teamer zu verdanken. Wie vielfältig dieser Beruf ist, zeigt das nun folgende kleine Porträt.

Wie wird man Teamer?

Im Prinzip kann sich jeder ab einem Mindestalter von 20 Jahren als Teamer bewerben. Da der Job jedoch pädagogisches Talent, Teamgeist und viel Verantwortungsbewusstsein erfordert sind nicht alle Bewerber auch geeignet. Wer nach der Bewerbung eine Einladung zu den Seminaren erhält, wird hier ähnlich wie bei einem Vorstellungsgespräch von den Profis nochmals auf Herz und Nieren geprüft. Bei den Seminaren werden die zukünftigen Teamer mit allen Rechten und Pflichten ihres Jobs vertraut gemacht. Dies umfasst neben Kenntnissen der Jugendgesetze auch ein pädagogisches Gespür, was unerlässlich ist, um alle Jugendlichen in die Gruppe zu integrieren.

Vor dem Einsatz am jeweiligen Reiseziel müssen die ausgewählten Teamer ebenfalls Kenntnisse der Ersten Hilfe sowie für viele Einsatzgebiete eine DLRG-Rettungsschwimmerausbildung vorweisen. Durch die ausgewogene Mischung aus weiblichen und männlichen Teamern kann auch auf die Anzahl von mitreisenden Mädchen und Jungen und deren teils unterschiedlicher Bedürfnisse Rücksicht genommen werden. Um das Vertrauen der Eltern in die Teamer zu rechtfertigen, ist zudem eine sprichwörtliche weiße Weste Pflicht. Nachweisen können die Bewerber dies mit einem polizeilichen Führungszeugnis. Darin werden alle eventuellen Vorstrafen seit dem 14. Lebensjahr aufgeführt und die Organisatoren von Jugendreisen können so schwarze Schafe unter den Bewerbern schnell herausfiltern.

Was ein Teamer mit dem Bundestrainer gemeinsam hat?

Wie in der Nationalmannschaft gibt es auch in jeder Reisegruppe unterschiedliche Charaktere. Der Teamer sorgt dafür, dass aus Sportkanonen, Highscorebezwingern, Fashionqueens und schüchternen Einzelgängern ein Team wird. Dabei ersetzt der Begriff des Teamers im Bereich der Jugendreisen nicht zufällig den des Betreuers. Haftet Betreuern oft der Ruf eines Babysitters für Teenager an, so sind Teamer ein Teil der Gruppe und können sich aufgrund des geringen Altersunterschieds noch in die Welt der Jugendlichen einfühlen. Im Mittelpunkt stehen immer die Mannschaft (engl. Team) und der Zusammenhalt für das gemeinsame Ziel einer ereignisreichen Zeit.

Ähnlich wie der Bundestrainer erstellt auch ein Teamer für jeden Tag einen Plan mit allen Aktivitäten und geplanten Ausflügen. Die Jugendlichen können so je nach ihren Interessen ihren persönlichen Ferientag planen. Die Teamer sind jedoch auch Motivatoren, welche die Jugendlichen ermutigen mal über den Tellerrand hinauszublicken und neue Talente und Interessen zu entdecken. Deshalb wundern sich nicht wenige Eltern, wenn ihre Kinder von einer Jugendreise nach Hause kommen und Wissen über die Geschichte des Urlaubsortes im Gepäck haben oder begeistert von ihren sportlichen Erfolgen beim Surfen oder Volleyball berichten.

Teamer - Multitasking in Perfektion

Organisator, Motivator und Ansprechpartner. Teamer ist ein Job, der nicht nach Feierabend aufhört. 24 Stunden am Tag haben die Teamer ein offenes Ohr für die Jugendlichen und ihre Probleme. Dafür sind die Teamer natürlich stets im gleichen Hotel, Camp oder Hostel untergebracht. Bereits bei der Anreise mit dem Bus leiten die Teamer mit Spielen das Kennenlernen der Jugendlichen an und machen so schnell aus Fremden Freunden, die sich darauf freuen gemeinsam im selben Zelt zu schlafen, sich neuen sportlichen Herausforderungen zu stellen oder shoppen zu gehen.

Urlaub ohne die Eltern heißt natürlich nicht Urlaub ohne Regeln. Insbesondere die Regeln der Jugendgesetzgebung in Bezug auf die Ausgehzeiten sowie Tabak und Alkohol werden von den Teamern ohne Spielraum umgesetzt. Schließlich müssen sich auch die Eltern darauf verlassen können, dass ihre Kinder keinen Ärger mit ausländischen Behörden bekommen oder sich gesundheitlichen Gefahren aussetzen. Bei wiederholten Verstößen werden die Teamer Kontakt mit den Eltern aufnehmen und das weitere Vorgehen gemeinsam abstimmen. Da alle Teamer bereits über 18 Jahre alt sind und somit als Aufsichtspersonen die möglichen verlängerten Ausgehzeiten begleiten, liegt es im eigenen Interesse der Jugendlichen deren Vertrauen nicht zu verlieren.

Zudem sind die Teamer auch in Notfällen immer an der Seite ihrer Schützlinge. Bei Verletzungen übernehmen die Teamer die Erstversorgung und begleiten den betroffenen Teenager zum Arzt oder ins Krankenhaus. Selbstverständlich werden die Eltern sofort von den Teamern über den Gesundheitszustand ihres Kindes informiert. Auch bei kleineren Problemen, wie nicht ausreichendem Taschengeld, helfen die Teamer gerne aus und nehmen Kontakt mit den Eltern auf, um zusätzliches Geld überweisen zu lassen.

Teamer als Einstieg ins Berufsleben

Gerade die Vielfältigkeit der Aufgabengebiete sowie das zum Großteil selbstständige Arbeiten machen den Job des Teamers auch zu einem Highlight in jedem Lebenslauf. Viele Arbeitgeber und Personalchefs kennen die strengen Auswahlkriterien für Teamer und empfinden deren Fähigkeiten als Teamplayer als Bereicherung für Unternehmen, Behörden und Lehreinrichtungen. Von Vorteil sind ebenfalls die vorhandenen Sprachkenntnisse in Englisch, Spanisch oder Französisch die viele Teamer vorweisen können, und während ihrer Einsätze bei Jugendreisen noch perfektionieren.

Studenten mit sozialpädagogischem Bezug oder zukünftige Lehrer nutzen gerne die Gelegenheit als Teamer, um ihre späteren Aufgabengebiete einmal in der Praxis kennenzulernen. Der enge Kontakt zu den Jugendlichen während der Reise, das Lösen von großen und kleinen Problemen sowie die Organisation von Aktivitäten und Ausflügen liefern kompakte Einblicke in den Arbeitsalltag, der weit über die Arbeitserfahrungen eines Praktikums hinausreicht. Zusätzlich bietet die Tätigkeit als Teamer auch einen willkommenen Nebenverdienst für Studenten und Auszubildende. Denn hinter jedem Jugendlichen, der mit einem Strahlen im Gesicht, jeder Menge positiver Urlaubserinnerungen und neuer Freundschaften nach Hause fährt, stecken immer unzählige Stunden an Vorbereitung, Organisation und einem offenen Ohr von Teamern und weiteren an den Jugendreisen beteiligten Mitarbeitern.