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SUP – Surfen auf dem Wasser ohne Wind und Wellen

Auf deiner Sportreise findest du viele Möglichkeiten, dich sportlich zu betätigen. Du kannst neue Sportarten erlernen und ausüben. Eine relative neue Freizeitsportart, die im Rahmen deiner Reise angeboten wird, ist das sogenannte SUP. Vielleicht hast du davon schon einmal gehört. Die Buchstaben SUP stehen als Abkürzung für Stand Up Paddling. Es lässt sich mit Stehpaddeln nur unzureichend übersetzen. Was ist SUP eigentlich genau?

Stehpaddeln – die neue Freizeitsportart

SUP kombiniert das Surfen auf einem Surfbrett mit dem Paddeln in einem Kanu. Du stehst dabei aufrecht auf einem Board und bewegst dich über das Wasser, indem du mit einem Stechpaddel abwechselnd rechts und links ins Wasser stichst. Das klingt einfach, und das ist es auch. Schon Anfänger können in kurzer Zeit mit Stand Up Paddling größere Strecken über Wasser zurücklegen. Alles, was du dazu brauchst, ist ein Brett, ein Paddel und einen guten Gleichgewichtssinn. Eine kleine Einführung bekommst du, wenn du einen Kurs gebucht hast. Dann kannst du auch schon loslegen.

SUP auf Binnengewässern und Flüssen

Stand Up Paddling ist in Europa noch nicht lange bekannt. Dabei ist es die ideale Wassersportart, wenn du an einem Binnensee oder Meer mit wenig Wellengang Urlaub machst. Anders als beim Surfen brauchst du nämlich keinen Wind und schon kleine Wellen reichen aus, um dich voranzubringen. Es gibt sogar Stand Up Paddler, die auf einem Fluss SUP betreiben. Du musst für das Stehpaddeln weniger Kraft aufwenden, als wenn du beispielsweise in einem Paddelboot über das Wasser fährst. Deswegen kannst du mit dem Board auch größere Strecken zurücklegen.

Die ersten Stehpaddler kamen aus Tahiti

Auch wenn bei uns SUP noch nicht so lange betrieben wird, ist das Stehpaddeln doch eine sehr alte Art, sich über das Wasser zu bewegen. Der Ursprung geht auf die Fischer auf Tahiti zurück. Sie standen beim Fischfang aufrecht in ihren Kanus und bewegten die Boote mit langen Stangen vorwärts. Dabei sparten sie viel Kraft, konnten weitere Strecken zurücklegen und so mehr Fische nach Hause bringen. Auch auf Hawaii wird das SUP schon seit Jahrhunderten betrieben. Hier ist war es früher der Sport der hawaiianischen Könige, die als einzige im Kanu stehen durften. Damit bewiesen sie ihre körperliche Überlegenheit über ihre Untertanen, die nur sitzend im Kanu fahren durften. Hatte sich ein Untertan besonders verdient gemacht, wurde ihm vom König das Recht verliehen, ebenfalls im Stehen zu paddeln.

Vom Surfen zum Stehpaddeln

Surflehrer, die auf Hawaii Anfänger im Surfen unterrichteten, sorgten dafür, dass sich das Stehpaddeln zum Freizeitsport entwickelte. Sie stellten fest, dass sie im Notfall schneller bei ihren Schülern waren, wenn sie sich stehend auf ihrem Board mit einem Paddel fortbewegten. Außerdem behielten sie im Stehen die Übersicht über mehrere Trainierende und konnten leichter eine größere Menge von Teilnehmern unterrichten. Es dauerte nicht lange, bis die ersten Surfer die neuen Möglichkeiten zu schätzen wussten. Die neue Sportart fand auf Hawaii, an den US-amerikanischen Küsten und auf den Britischen Inseln schnell Nachahmer, denn sie konnte auch bei Windstille und ohne Wellengang ausgeübt werden. Die Begeisterung für SUP schwappte über nach Australien und Asien und wird dort von vielen Freizeitsportlern betrieben.

Sportliche Wettkämpfe im SUP

Mittlerweile gehört das Stehpaddeln auch in Europa immer häufiger zu den sportlichen Aktivitäten auf dem Wasser. Es gibt sogar Wettbewerbe. Hamburg veranstaltet in jedem Jahr den SUP World Cup, bei dem die Teilnehmer im flachen Wasser stehpaddeln. Auch deutsche Meisterschaften werden durchgeführt. Es gibt drei verschiedene Disziplinen: und zwar das Stand Up Paddle Surfing, das Distance Stand Up Paddling, bei dem weitere Entfernungen zurückgelegt werden, und das River-Surfing, das noch nicht so häufig betrieben wird.

Ausrüstung für SUP – das brauchst du zum Stehpaddeln

Im Grunde genommen brauchst du für den neuen Freizeitspaß nur ein einfaches Surfbrett und ein längeres Paddel. Mittlerweile bieten die Sportartikelhersteller spezielle Boards für SUP an. Sie können zwischen 1,80 Meter und 4 Metern lang sein. Manche Bretter sind wie beim Surfbrett mit einer Boardleach ausgestattet. Damit geht das Board nicht verloren, wenn der Sportler die Balance nicht mehr halten kann und ins Wasser fällt. Profis nutzen feste Bretter, die sie sogar mit Wachs behandeln, um eine höhere Geschwindigkeit zu erreichen. Für den Freizeitsport kannst du spezielle aufblasbare SUP-Boards kaufen. Sie haben den Vorteil, dass sie sich leichter transportieren lassen. Dafür bieten sie nicht ganz die Festigkeit eines Profi-Boards und sind deshalb etwas schwergängiger.

Die richtige Paddellänge ist entscheidend

Für Paddel gibt es ebenfalls verschiedene Versionen. Für den Freizeitsport reicht ein Paddel mit einem Schaft aus leichtem Aluminium und einem Kunststoffblatt, während Profis auf hochwertige Glasfaser-Paddel setzen. Das Paddel sollte eine Blatthöhe länger sein, als der Paddler selbst. Bei Distance Stand Up Paddling kommen häufig noch längere Paddel zum Einsatz, weil der Sportler dadurch Kraft spart. Wenn du den neuen Freizeitsport nach Art seiner polynesischen Urheber ausüben möchtest, kannst du auch einfache Holzpaddel oder Bambuspaddel verwenden.

Was ziehst du an beim SUP?

Anders als beim Surfen brauchst du beim Stehpaddeln keinen Neoprenanzug. Da du dich viel bewegst und kaum direkt mit dem Wasser in Berührung kommst, kühlst du nicht so schnell aus. Im wasserdichten Anzug würdest du sehr schnell ins Schwitzen kommen. Nur wenn du SUP bei hohem Wellengang oder auf Wildwasser betreibst, brauchst du spezielle Schutzkleidung. Dazu gehören dann auch Helm und Schoner für Knie und Hände. Als Anfänger reichen normale Badebekleidung oder Sportsachen, die schnell trocknen. Wenn du auch nach deiner Sportreise mit SUP weitermachen möchtest, bekommst du eine spezielle SUP-Ausrüstung im Sportshop.