+49 (0) 30 / 700 94 10-0
Mo-Fr 09:00 - 23:00 Uhr
Sa 10:00 - 23:00 Uhr
So 11:00 - 23:00 Uhr
Suche
  • Früheste Hinreise:

    Späteste Rückreise:
Suchen
powered by

Ihre Vorteile bei
STERN TOURS


  • Spezialist und Reisebüro seit 1998 mit Sitz in Berlin
  • Top Service
  • Riesen Auswahl
  • Individuelle Beratung

Informationen rund um Sportreisen

Manchmal macht es Spaß, sich mit der Herkunft der Wörter zu befassen, beziehungsweise sich die Definitionen genau anzusehen. Daher zunächst eine kleine Exkursion in die Sprache.

Unterhaltsames zum Thema Sport und Reisen

Der Begriff Sport wurde zunächst in England für eine bestimmte Art der Leibesübungen gebraucht. Das klingt nicht sonderlich spannend. Immerhin geht der Ausdruck auf das lateinische Wort “disportare“ zurück, was mit “zerstreuen“ übersetzt werden kann. Das klingt schon deutlich amüsanter, denn sich zu zerstreuen macht eindeutig Spaß. Die offizielle Definition von Sport klingt schon wieder etwas erschreckend. Sport umfasst verschiedene Bewegungs-, Spiel- und Wettkampfformen. Diese stehen im Zusammenhang mit körperlichen Aktivitäten von Menschen und dienen nicht der Warenproduktion, keinen kriegerischen Kampfhandlungen oder dem Transport von Waren. Anscheinend darf die Aktivität nicht sinnvoll sein. Wenn du also mit dem Rennrad zum Bäcker sprintest, um Brötchen zu kaufen, ist dies kein Sport. An der Definition muss eindeutig noch gearbeitet werden.

Und welche Überraschungen bietet das Wort “Reisen“? Dieser Begriff geht auf das altgermanische Wort “r?san“ zurück. Es heißt “aufstehen, sich erheben“ und ist auch kriegerisch gemeint. Im Mittelhochdeutschen wurden auch Feldzüge als “Reisen“ bezeichnet. In der Verkehrswirtschaft wird unter Reisen immer die Fortbewegung verstanden, während die Tourismusbranche auch den Aufenthalt mit einbezieht, wenn eine Reise angeboten wird. Falls du mal in Hörweite eines Schiffes der Marine bist, könnte es sein, dass du am frühen Morgen einen schrillen Pfiff hörst, dem die Worte “Reise,reise“ folgen. In der Seefahrt heißt dies “Aufstehen“, wie im Urgermanischen.

Zyniker könnten nun sagen, dass eine Sportreise ein Aufbruch zu einem fernen Ziel ist, um sich dort sinnlos zu bewegen. Winston Churchill würde dem sicher zustimmen.

Unterschiede im sportlichen Angebot

Sofern du nicht die Meinung von Churchill teilst, dass Sport eigentlich Mord sei, wirst du dich für eine Sportreise begeistern. Die meisten Sportarten machen mehr Spaß, wenn sie in einer Gruppe betrieben werden. Bei einer Sportreise bist du unter Menschen, die genauso gerne Sport treiben, wie du. Die Angebote unterscheiden sich teilweise erheblich. Meist werden nur bestimmte Sportarten angeboten, aber selten nur eine einzige. Typisch sind Reisen, die Tennis, Radfahren, Fußball, Surfen, Windsurfen oder Tauchen anbieten. Im Winter findest du Veranstalter, die Ski- oder Bobfahren beziehungsweise Snowboarden im Programm haben. Üblicherweise kannst du auf den Reisen auch andere Sportarten betreiben. Wenn du ein aktiver Typ bist, der gerne verschiedene Sportarten ausprobiert, sind Outdoorreisen, Aktivurlaub, Wassersportreisen oder Wintersportreisen eine gute Wahl. Bei diesen hast Du die Möglichkeit, verschiedene Sportarten auszuprobieren, meist gibt es Schnupperkurse. Zur Verdeutlichung: Wenn du eine Surfreise machst, wirst du in der Regel jeden Tag bei einem Surflehrer den Sport lernen und üben können. Entscheidest du dich für eine Reise mit Wassersportmöglichkeiten, kannst du meist nur das Equipment leihen und bekommst eine Kurzeinweisung. Schau dir unbedingt genau an, was du buchst.

Beispiele für die verschiedenen Arten von Sportangeboten

Unterbringung bei den Reisen

Die meisten Veranstalter bieten verschiedene Quartiere an, du kannst in einem Hotel oder in einem Camp wohnen. Ferienwohnungen, -häuser, Pensionen oder die Unterbringung in einer Familie werden selten angeboten. Im Hotel schläfst du in einem Ein- oder Mehrbettzimmer. Das Haus bietet auch Verpflegung an und die Zimmer werden vom Personal gereinigt. Üblicherweise ist die Rezeption immer besetzt, du kannst kommen und gehen, wann du willst. Ein Aufenthaltsraum, in dem du dich mit anderen treffen kannst, ist nicht immer vorhanden. In einem Jugendhotel wird meist ein reduzierter Service angeboten. Im Camp wohnst du in Zelten, teils auch in kleinen Hütten in einem abgeschlossenen Areal. Dort sind fast immer Plätze vorhanden, an denen du dich mit deinen Freunden treffen kannst. Bei organisierten Reisen bekommst du in den Camps auch Mahlzeiten. Das Leben im Camp ist lockerer als im Hotel, du hast aber auch weniger Rückzugsmöglichkeiten. Normale Ferienwohnungen oder Häuser sind mit einer Küche ausgestattet, in der du kochen kannst. Auch kleine Appartements mit Kochecke gehören zu dieser Unterbringungsart. Kochgelegenheiten sind in den Hütten in einem Camp nicht vorhanden. Pensionen sind einem Hotel ähnlich, aber kleiner und familiärer. Eine Rezeption ist teils nicht vorhanden, du bist an feste Zeiten gebunden oder bekommst einen Schlüssel.

Beispiele für unterschiedliche Quartiere

Die Unterschiede bei der Unterbringung lassen sich an diesen Beispielen verdeutlichen. Im spanischen Malgrat de Mar gibt es das Jugendhotel Aqua Hotel Bella Playa. Hier wohnst Du in Mehrbettzimmern, die mit bis zu 3 Personen belegt werden können. Die Zimmer sind mit Dusche/WC oder Bad/WC ausgestattet. Bettwäsche und Handtücher werden vom Hotel gestellt. Das Haus verfügt über Aufenthalts- und Gruppenräume, ein Restaurant, einen Meetingpoint und einen Pool. Du bekommst morgens und abends Mahlzeiten von einem Buffet.

Im italienischen Orbetello Toskana–Sportcamp lebst du auf einem Campingplatz entweder in einem Zelt oder einer kleinen Lodge. Du schläfst in Betten, musst aber die Bettwäsche, Handtücher, einen Schlafsack und Campinggeschirr mitbringen. Die Duschen und WCs werden von allen Bewohnern des Platzes gemeinsam genutzt. Der Platz bietet eine Sitzgelegenheit unter einem Sonnensegel und gruppeneigene Aufenthaltsbereiche, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten. Auch auf dem Platz bekommst du zwei Mahlzeiten von einem Buffet. Außerdem werden Snackpakete ausgegeben, damit du auch am Tag nicht hungern musst.