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Aktuelle Erkenntnisse und Kurioses über die Sonne

Sonnenuntergang auf JugendreisenFür dich ist die Sonne etwas Natürliches und es ist eigentlich selbstverständlich, dass sie da ist. Manchmal ärgert sie dich – wenn du draußen etwas geplant hast scheint sie nicht - und dann wieder sendet sie ihre heißen Strahlen auf dich herunter und bringt dich ins Schwitzen.

Wärmespender – Sonne

Doch sei ihr nicht böse, denn sie ist bereits eine sehr alte Dame. Vermutlich ist sie 4,57 Milliarden Jahre alt und das bedeutet erst Halbzeit. Forscher vermuten, dass sie noch einmal zirka 5 Milliarden Jahre unser gesamtes Sonnensystem erwärmt. Im Weltall ticken die Uhren anders und so ist es nicht verwunderlich, dass unsere Sonne wahrscheinlich etliche zehn Millionen brauchte, bis sie so wurde, wie du sie kennst. Doch wie entstand dieser heiße Feuerball? Ganz genau weiß es natürlich keiner, aber die Wissenschaftler meinen, dass sie aus einer immens großen Gaswolke entstanden ist. Und jetzt spendet sie das Leben auf unserem Planeten Erde, denn ohne unsere Sonne würde es ziemlich bald sehr unangenehm werden. Die ungeheure Energie der Sonne, die uns Licht und Wärme spendet, wird jede Sekunde von vier Millionen Tonnen Gas produziert. Besonders intensiv scheint sie dabei in südlicheren Gefilden, wie in Spanien, Italien oder Griechenland.

Kann die Sonne plötzlich verschwinden?

Nein, da brauchst du keine Angst haben, denn zwischen der Erde, den anderen Planeten und der Sonne besteht eine starke Anziehungskraft. Die Erde dreht beständig ihre Kreise um die Sonne und damit das auch so bleibt, dafür gibt es die Gravitationskraft. Das heißt, alle Sterne, einschließlich der Sonne, müssen ständig in Bewegung bleiben. Und noch eine Kraft hält die Erde auf ihrer Bahn, das ist die Zentrifugalkraft. Wer also sehr schnell im Kreis fährt, wird nach außen gedrückt - das wird auch Fliehkraft genannt und nichts anderes macht die Sonne. Wenn du ein Formel 1 Fan bist, hast du sicherlich schon etwas von G-Kräften gehört – genauso kannst du es dir vorstellen.

Was wäre, wenn?

Weißt du überhaupt, dass die Sonne unser Lebensmotor ist? Machen wir einmal ein paar Gedankenspiele und sehen, was geschieht, wenn dieser große Himmels-Kernreaktor plötzlich nicht mehr hier wäre.
Acht Minuten braucht das Sonnenlicht, bis es unsere Erde trifft. Also merken wir es auch erst nach dieser Zeit, wenn die Sonne verschwunden wäre und unser Planet Erde driftet ab in das unendliche Universum.

Unsere Atmosphäre hat noch für mehrere tausend Jahre Sauerstoff, doch die Pflanzen könnten ohne die Sonne durch Photosynthese keinen neuen mehr produzieren.

Dann beginnt die Erde langsam auszukühlen. Innerhalb von sieben Tagen ist die Temperatur bereits auf dem Gefrierpunkt. Bereits nach einem Jahr fehlender Sonne sind wir bei minus 73 Grad angekommen.

Nach einem Jahr frieren die Ozeane an der Oberfläche, doch ganz tief am Meeresgrund ist noch flüssiges Wasser vorhanden. Darin könnten sogar angepasste Organismen überleben.

Nach zehn Jahren herrscht eine Temperatur von minus 219 Grad und falls doch Menschen überlebt haben sollten, dann nur an unterirdischen thermalen Quellen. Zudem schneit es und zwar in Form von Sauerstoff.

Nach einer Milliarde Jahre rast das Raumschiff Erde mit 108.000 Stundenkilometern durch die Galaxie und wird vielleicht von einer neuen Sonne eingefangen. Ein neues Leben könnte beginnen.

Die Sonne – dein Freund

Wenn die Sonne scheint, dann fühlst du dich viel besser, oder? Dein Körper produziert nämlich bei Sonnenlicht mehr Serotonin, das du wahrscheinlich unter dem Namen Glückshormon kennst. Vor allen Dingen stärkt Sonnenlicht deine Knochen, denn dein Körper bildet bereits Vitamin D, wenn du dich nur 15 Minuten in der Sonne bewegst. Im Sommer ist deine Haut nicht so trocken und die Talgproduktion reguliert sich wieder besser. Zudem wird dein Immunsystem gestärkt. Nicht zu vergessen, die vielen Freizeitaktivitäten, die du besonders im Urlaub machen kannst – Schwimmen, Mountainbiken oder Surfen.

Die Sonne – dein Feind

Zu viel Sonne ist allerdings ungesund, das wirst du sicherlich schon öfter gehört haben oder du hast es selbst gespürt – in Form eines Sonnenbrandes. Das tat so richtig weh – klar, denn damit hast du deine Haut verbrannt. Doch nicht jeder Mensch ist gleich, besonders was den so genannten Hauttyp betrifft. Es gibt Menschen, die haben eine sehr helle Haut und bräunen sich auch sehr schlecht. Diese Menschen vertragen nicht so viel Sonne, wie Personen, die von Natur aus eine dunklere Haut haben. Die Sonne sendet ihre Strahlen runter zu uns auf die Erde und die Ozonschicht fängt viele aggressive UVA-Strahlen ab, jedoch nicht alle. Deshalb musst du dich mit einem hohen Lichtschutzfaktor eincremen, wenn du dich viel im Freien bewegst. Diese UVA-Strahlen sind unsichtbar und dringen tief in deine Hautschicht ein. Bis du es dann merkst, ist es schon zu spät und ein Sonnenbrand bereitet dir Ärger. Wenn du deine Haut über Jahre hinweg ständig schädigst, dann könntest du vielleicht einmal Hautkrebs davon bekommen. Außerdem altert deine Haut schneller. Das ist jetzt, in jungen Jahren, natürlich noch kein Thema für dich. Aber wenn du jetzt schon gut auf dich aufpasst, dann ärgerst du dich mit 30 auch nicht schon über die ersten Falten.

Also, schütze deine Haut, denn du hast nur eine. Besonders wenn du Urlaub im Süden machst, zum Beispiel in Griechenland, solltest du es mit einem Sonnenbad nicht übertreiben. Denn hier oder auch in Spanien ist die Sonne noch viel heißer als in Deutschland.

Kurioses über die Sonne

Du lebst in einer hoch technisierten Welt und mit einem Überfluss an Informationen. So kannst du dir im Internet bequem das nächste Reiseziel aussuchen und nachschauen wie heiß es dort wird. Doch so war es nicht immer und Aberglauben beherrschte die Menschheit. Jetzt wissen wir genau, was eine Sonnenfinsternis ist. Doch früher deuteten die Menschen in der Schwarzen Sonne ein schlechtes Omen oder ein kommendes Unheil. Hier ein paar Beispiele für Kuriositäten um Sonne und Co.

Polarlichter sind wunderschön und leuchten manchmal auch rot. Deshalb vermutete der römische Kaiser Tiberius ein Großfeuer im Hafen Ostia und sandte seine Feuerwehr aus.

Die Chinesen glaubten bei der Sonnenfinsternis, dass ein großer Drache die Sonne verspeist. Sie wussten damals noch nicht, dass die Sonne aus Gas besteht und der Drache schlichtweg in sie reinfallen würde.

Die Chippewa-Indianer schossen bei einer Sonnenfinsternis brennende Pfeile auf die Sonne, damit sie nicht erlischt. Natürlich nicht wissend, dass kein Pfeil die Entfernung von 150.000.000 km schafft.