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Rabac: Beschaulich und doch abwechslungsreich

Rabac gilt als einer der schönsten Badeorte in Kroatien, den Beinamen ""Perle des Kvarners"" hat das Städtchen mit Sicherheit verdient. Diese Region Kroatiens scheint vielen Völkern in der Vergangenheit gefallen zu haben. Du wirst auf die Spuren vieler Völker stoßen. Karlmann ein Sohn Karl des Großem gliederte Istrien dem Frankenreich ein. Später gehörte das Gebiet zu Friaul, Venedig, Bayern und Kärnten. 400 Jahre stand es unter venezianischer und habsburgischer Herrschaft.
Von 1809 bis 1813 regierte Napoleon, anschließend waren mal wieder die Österreicher am Zug. Nach dem Ersten Weltkrieg viel Istrien an Italien. Erst ab dem Zweiten Weltkrieg wurde es Teil von Jugoslawien. Den Staat Kroatien gibt es erst seit 1991. Ab dem 1. Juli 2013 ist der Staat Mitglied der Europäischen Union.

Bezaubernde Lage an der Adria

Der Ort Rabac liegt an der Ostküste Istriens, wo das üppige Grün der Pinienwälder in das Weiß der Strände übergeht, die ihrerseits sanft in das kristallklare Blau der Adria abfallen. Genauer gesagt liegt Rabac an der Kvarner, einem Tell der Kvarner Bucht. Diese setzt sich aus drei Gewässern zusammen, die Kvarner, Kvarneric und Velebit-Kanal genannt werden. Der Kvarner ist das Seegebiet zwischen Istrien und den beiden Inseln Cres und Unije. Der Velebit-Kanal, der zwischen den genannten Inseln und dem Festland verläuft, gehört zu den gefährlichsten Gewässern der Welt. Der berüchtigte Fallwind Bora macht das Segeln auf dieser Wasserstraße gefährlich. Der etwas westlich gelegene Kvarner ist bekannt für sein ruhiges Wasser. Hier können auch Anfänger segeln.

10 Häuser aber kein Dorf

Obwohl Istrien eine lange Geschichte hat und die Stadt Labin, die ganz in der Nähe liegt, schon im Altertum bekannt war, stammen die ersten Aufzeichnungen über Rabic aus dem Jahr 1826. Es wird im Grundbuch von Labin als Siedlung mit 10 Häusern erwähnt. Die Bewohnet waren Fischer, es gab 10 Segelboote in der Bucht. Der Ort wurde während der italienischen Herrschaft als touristische Attraktion entdeckt. Im Jahr 1925 ist das erste Hotel entstanden. Sogar der österreichische Thronfolger Franz Ferdinand von Österreich-Este soll den Ort besucht haben. Zu dieser Gelegenheit schoss man im Hafen Salut. Die Schüsse, die ihn 1914 in Sarajewo trafen, waren weniger freundlich und lösten den Ersten Weltkrieg aus. Offensichtlich hat das kleine Örtchen an der Adria in diesen Jahren eine rasante Entwicklung durchgemacht. Schwer zu sagen, ob es die herrlichen Strände, das grüne Hinterland oder das milde Klima waren, was zu diesem Erfolg beigetragen hat.
Jährlich 2.380 Sonnenstunden, milde Winter und warme, aber nicht zu heiße Sommer begeistern noch heute jedes Jahr Tausende Touristen. Im Juli kannst du mit durchschnittlichen 24° C rechnen.

Was dir Rabac bietet

Die belebte Uferpromenade erstreckt sich entlang des gesamten Ortes. Hier findest du Cafés, Restaurants und Konobas. Letztere sind typische istrische Gastronomiebetriebe. Zahlreiche kleine Shops bieten Souvenirs an, hier macht bummeln Spaß. In den Enotheken bekommst du Wein, Olivenöl und Honig aus der Region. Der Honig aus Istrien ist berühmt, er wird in vielen verschiedenen Sorten produziert. An den Stränden erwarten dich runde Kiesel und sauberes klares Wasser. Der Strand Maslinica ist 500 m lang hat ein gutes Sport- und Freizeitangebot. Hier kannst du Tretboote leihen. Außerdem ist ein WiFi-Hotspot vorhanden. Der Strand St. Andrea liegt auf der gleichnamigen Halbinsel und am Strand Lanterna gibt es ebenfalls Tretboote, ebenso wie am Girandella Strand.

Kulinarisches aus der Region

Wenn du typische einheimische Kost suchst, kehre in ein Konoba ein. Spezialitäten sind Maneštre, eine dickflüssige Gemüsesuppe, der getrocknetes Fleisch zugefügt wird. Teigwaren wie Fuži, Njoki, Pljukanci oder Pasutice sind ebenfalls traditionelle Gerichte. Zu diesen bekommst du Žgvacet, eine Fleischsoße, in der einheimisches Hühner-, Rind- oder Wildfleisch enthalten ist. Wenn du essbare Mitbringsel suchst, schaue nach geräuchertem Schweinefleisch oder dem berühmten istrischen Rohschinken Ombolo, der aus der Schweinelende hergestellt wird. Für das abendliche Grillen sind die Würste Zarebnik und Žlompert geeignet. In den Konobas bekommst du auch Kartoffeln, die unter der ?ripnja, einer Bratglocke, die mit Glut beheizt wird, zubereitet werden. Das berühmteste Gericht sind Rühreier mit Spargel, die in Olivenöl gebraten werden.

Was du außer Baden und Schnorcheln unternehmen kannst

An den Stränden bekommst du viele Spiel- und Sportgeräte, außerdem kannst du an Fußball- und Volleyballturnieren teilnehmen. Neben den Tretbooten bieten sich als Kajaks an, um über das Wasser zu gleiten. Angeln ist an vielen Stellen der Küste von Rabac erlaubt. Du brauchst aber einen Angelschein, den es im Hafenbüro oder bei der Touristeninformation gibt. Dort musst du einen Ausweis vorlegen. Um Rabac und das benachbarte Labin wurden Wander- und Fahrradwege angelegt.

Wie wäre es mit Geocaching? Unter N 45° 04.923 E 014° 08.631 findest du die Wasserfälle von Rabac. In einem kleinen Tal verläuft der Bach Pecina, der über mehrere Wasserfälle fließt. Oberirdische Bäche und Flüsse sind in Istrien eine Seltenheit, denn die meisten fließen versteckt in Höhlen. Es lohnt sich, dem Lauf des Bächleins zu folgen. Bei den erwähnten Koordinaten stürzt der Bach 2 Meter in die Tiefe. Wo er auftrifft, gibt es eine Ausspülung. Die Wasserfälle reichern das Wasser des Bachs mit Sauerstoff an, es hat eine ausgezeichnete Qualität. Daher triffst du dort auf Blindschleichen, Gelbbauchunken und andere Tiere.

Das solltest du dir nicht entgehen lassen

Dir wird es in Rabac und Umgebung garantiert nicht langweilig, trotzdem solltest du dich auch mal von dem Ort losreißen und ein paar Ausflüge unternehmen. Diese lohnen sich besonders, da sie an die anderen Küsten Istriens führen. Dort ist die Vegetation karger und du findest auch Sandstrände.

Pula ist ein Kontrast zu Rabac. Die größte Stadt in Istrien liegt an der Südspitze, wo die Kvarner Bucht in das freie Gewässer der Adria übergeht. Die Stadt liegt weniger versteckt und zeigt daher deutlichere Spuren der wechselnden Besiedlung Istriens. Im Amphitheater kannst du dich in die Zeit zurückversetzen als Kaiser Augustus in Rom regierte, es wurde später durch Kaiser Vespasian erweitert und ist eines der größten Amphitheater der Welt. In ihm konnten 23.000 Menschen den Löwen bei ihren makabren Mahlzeiten zu sehen. Keine Angst, das moderne Pula ist für Christen weniger gefährlich. Hier starten auch die Schnellboote nach Venedig und Rijeka. Der Flughafen ist das Tor zur Welt. Nutze den Ausflug, um einzukaufen, hier findest du Dinge, die es in Rabac nicht gibt.

Rovinj ist wie ein Abstecher nach Italien, die Stadt verbreitet echtes italienisches Flair. Über 10 % der Einwohner sprechen italienisch. Die Stadt liegt an der Westküste Istriens und hat die längste Uferpromenade aller Küsten der Region. Der Blick von der Promenade aufs Meer ist besonders reizvoll, da du dort viele kleine Inseln erblickst. Ärgere dich nicht, falls du beim Schnorcheln kaum Fische gesehen hast, im öffentlichen Aquarium kannst du in 20 Bassins sehen, wie die Unterwasserbewohner der Adria aussehen.

Gegenüber von Rabac liegt die Insel Cres. Die Bootsfahrt geht über einen Teil der Bucht, in der häufiger Delfine gesehen werden. Halte die Augen offen, vielleicht begegnet dir einer der Meeressäuger. Die Fahrt nach Cres lohnt sich auch ohne Delfinkontakt. Dort erwarten dich ein Fischpicknick am Strand und eine bezaubernde Stadt, in der du ein sehr gutes Eis bekommen kannst. Natürlich bekommst du auch Gelegenheit am Strand zu weilen und im Meer zu baden.

Der Aufenthalt in Rabac ist etwas für junge Menschen, die gerne feiern und die es lieben im Freien sportlich aktiv zu sein. Es wird dir aber auch gefallen, wenn du eher ein etwas ruhiger Typ bist, der gerne die Natur beobachtet.